Infos zur Ausbildung

Bewegende Momente 

 

Flugschüler meistern ihren ersten Alleinflug! 

 

Ein unglaublicher Adrenalinstoß. Allein im Cockpit, ein letzter Check, volle Konzentration, Start. Tatsächlich alleine in der Luft, ohne Lehrer. Ein ungewohntes und unglaublich starkes Gefühl. 

 

 

Ausbildung Motorflug.

 

 

Die seit 2012 gültige Verordnung über Luftfahrtpersonal sieht in Bezug auf Ausbildungsumfang und Berechtigungen von nicht kommerziell genutzten Lizenzen zwei Varianten vor. Es stehen zur Auswahl, die Privatpilotenlizenz nach Part-FCL "FCL-PPL(A)" und die Light Aircraft Pilot’s Licence "LAPL(A)".

 

Mit einer Lizenz PPL(A) darf der Pilot im nichtgewerblichen Bereich ohne Vergütung mit Flugzeugen oder Reisemotorseglern fliegen. Die Ausbildung umfasst den „kontrollierten Sichtflug“ (CVFR) mit ein, der u. a. die Befähigung zum Fliegen nach Vorgaben eines Fluglotsen mit Hilfe von Funknavigationsverfahren voraussetzt. Das Luftfahrzeugmuster – also der „Typ“ und die „Größe“ des Flugzeugs – sind durch die Lizenz selbst nicht festgelegt. Der spätere Erwerb weiterer Muster- oder Klassen- berechtigungen, wie z. B. für zweimotorige Flugzeuge, ist jederzeit möglich. Berechtigung für den Instrumentenflug können zusätzlich erworben werden. 

 

Die LAPL(A)-Lizenz berechtigt den Piloten, einmotorige Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 2000 kg zu fliegen.  Eine Erweiterung um Muster- oder Klassenberechtigungen ist möglich, Instrumentenflug und Lehrberechtigung hingegen nicht. Mit der LAPL(A)-Lizenz ist die Ausübung der vorgenannten Rechte auf die europäischen Staaten beschränkt, eine Anerkennung der Lizenz außerhalb Europas ist nicht möglich.